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  • #241124
    Lydia Epp
    Teilnehmer

    Ich habe eine Frage zu Abhängigen. Mich stört es, wenn Abhängige abgewertet werden, oder der Konsum als schlechte Energie dargestellt wird. Fakt: Ist auch so. Ich denke, wenn es jemanden schlecht geht, gibt es verschiedene Wege, die sich Menschen aussuchen. Der Erste wird krank, übrigens ist Alkoholismus auch eine Krankheit, der zweite hat einen Unfall usw. Es ist vielleicht von jedem Menschen seine persönliche Entscheidung, welchen Weg er geht. Fakt ist, dass sich alles beschissen und schmerzvoll anfühlt und geheilt werden will. Kein Mensch säuft freiwillig. Wenn jemand Krebs oder eine andere Krankheit hat, bekommt er Mitgefühl von anderen Menschen, wenn jemand säuft wird er abgewertet und keiner will etwas mit ihm zu tun haben. Mich stört das und ich sehe keinen Unterschied zwischen den einzelnen Erscheinungsformen, die auftreten. Kann mir das bitte jemand erklären, ich kann das nicht verstehen. Hatte selber schon viel mit Alkoholismus zu tun mit anderen Menschen und auch bei mir selber. Bin stolz darauf, dass ich es geschafft habe und brauchte auch Hilfe von anderen Menschen. Mir tut nix weh, wenn ich Menschen sehe, die trinken und rauchen, kann mich voll in ihre Situation rein versetzen. Werden eh schon von der Gesellschaft abgestempelt, wahrscheinlich kriegt man diesen Stempel auch niemals los. Diese Ausgliederung kann ich so leider nicht nachempfinden und finde ich auch nicht in Ordnung. Bitte soll jetzt keine Kritik sein, mich stört das nur, ich verstehe das nicht

    #241156
    Cornelia Putz
    Teilnehmer

    Hallo liebe Lydia,
    Mir kommt vor wenn jemand Alkoholiker aus Prinzip ablehnt dann aus persönlichen negativen Erfahrungen heraus. Ich kenne auch beide Seiten, nein mehrere, auch die Selbstverurteilung, Selbstmitleid, etc…… Es geht um die Taten unter Alkoholeinfluss. Doch ich weiß genau was du meinst. Auch anderweitig erkrankte Menschen können ihre Krankheit gegen andere verwenden. Je nach dem ob sich jemand als Opfer der Umstände sehen möchte. Und gerade empathische Wesen haben mit Alkoholikern Mitleid. Ich habe auch herausgefunden, aus Alkohol und anderen Erkrankungen und ich bin immer noch dran. Was ich nicht mehr ertrage ist Dauersudern. Habe ich früher selbst gemacht um dazuzugehören … 🤔 im Grunde geht’s doch jedem darum Geborgenheit zu finden … und die Suche danach im Außen….und um Hilfe und Selbsthilfe….
    Ganz herzliche liebe Grüße und Dankeschön für deinen Beitrag, hat mich inspiriert 💖
    Cornelia

    #241219

    Liebe Lydia, als mitfühlender emphatischer Mensch nimmt man oft das „dahinter” war, ohne Verurteilung. Niemand soll ausgeschlossen oder verurteilt werden. Es geht allerdings auch darum, sich selbst wahrzunehmen und auch da einen liebevollen Umgang zu finden und zu entscheiden wen man wann und wie in seiner Nähe haben möchte. Liebe Grüße

    #241297
    Lydia Epp
    Teilnehmer

    ja vielen Dank für die Antworten, so ganz habe ich jetzt eure Beiträge leider nicht verstanden bzl. meiner Frage

    #241655

    Liebe Lydia, es geht nicht um Verurteilung sondern es geht darum, dass die Menschen mehr und mehr fühlen und einen Menschen mit sehr viel Alkoholkonsum als unangenehm empfinden, da sich seine Wesensart auch verändert. Das trifft natürlich auch für viele andere Bereiche zu. Jeder Mensch darf so damit umgehen wie er es leben kann. Liebe Grüße

    #241671
    Anja Uiffinger
    Teilnehmer

    Liebe Lydia,
    Ich denke es spricht ja für dich, daß du das Mitgefühl für andere auch in dir trägst. Egal ob es der Alkohol ist oder eine andere Erkrankung. Aber man darf auch Mitgefühl haben und dennoch merken das die Energie dahinter einem selbst nicht gut tut.
    Ich habe auch Erfahrungen mit Alkohol gemacht, in meiner Kindheit in der Familie und in meinen jüngeren Jahren mit meinem damaligen Partner und auch ich als coabhängige. Lange habe ich gerne mein Bier getrunken. Mittlerweile fühlt es sich aber an als hätte ich mich damals selbst verloren. Ich habe den Alkohol wahrscheinlich benötigt, weil ich mit mir selbst unter vielen Menschen nicht klargekommen bin. Und später um mich zu erden, wenn ich zu viel in kopf war. Aber unter alkoholeinfluss war ich auch nicht mehr authentisch.
    Ich bin froh um meine Erfahrung, weil ich so auch verstehen kann, warum viele Menschen zum Alkohol greifen, so brauch ich niemanden verurteilen, aber ich sehe auch was es im Menschen anrichtet. Jeder darf selbst entscheiden wie er leben möchte, und Baustellen haben wir alle, aber tatsächlich würde ich auch denken Drogen und Alkohol sind die Substanzen die gesellschaftlich so hochgeschrieben wurden und die den Menschen so beeinflussen können das sie nicht mehr Herr über sich selber sein können. Und der grad von ist ok bis zu jetzt wird es doch zu viel ist sehr schmal.
    Mein Mitgefühl hilft in der Neutralität der Person zu bleiben, aber wenn ich in die Energie rein gehe dann je nach Konsum ist es wie wenn etwas anderes die Macht übernimmt. Mag aber auch an meinem erlebten aus Kindheitstage liegen. Liebe Grüße auch von mir

    #243018
    Andrea Arnold
    Teilnehmer

    Liebe Simone, wie sieht es aus energetischer Sicht aus wenn man Alkohl trinkt – ich rede jetzt zb von 1-5 Biere im Ausgang. So wie ich Birgit vestanden habe, kommt man schneller in tieferschwingende Energie und daher auch offener für tiefschwingende Energien von anderen? Habe ich das richtig so verstanden? Liebe Grüsse

    #243019

    Liebe Andrea, du hast es genau richtig verstanden, du öffnest somit dein Energiefeld und da können eben auch Dinge andocken, die du nicht möchtest, liebe Grüße

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